SPAREN BEIM ESSEN – AUF UNNÖTIGE LEBENSMITTEL VERZICHTEN

Was das Sparen beim Essen angeht, sind die Deutschen ohnehin fast Weltmeister. Nur rund 10,3 Prozent des Einkommens geben die Deutschen für Lebensmittel aus. Damit belegen wir den neunten Platz in der Rangliste. Nach der Erhebung der USDA sind in Europa nur die Briten noch sparsamer, mit gerade einmal 8,2 Prozent. Eigentlich heißt ja, beim Essen solle man nicht sparen. Denn die Sparsamkeit sollte nicht dazu führen, dass wir uns ungesund ernähren. Aber man kann auch sparen, ohne auf frische und gesunde Lebensmittel verzichten zu müssen.

Super Foods – super teuer, super useless

Super Foods, wie man sie immer häufiger in den Supermarktregalen findet, sollen reine Gesundheitsbomben sein. Doch die Realität, fernab des Marketings sieht ganz anders aus. Die hoch gepriesenen Früchte und Samen erweisen sich oft als ziemlich ungesund. Die Goji-Beere ist da ein hervorragendes Beispiel. Ihr angeblich so hoher Vitamin-C-Gehalt kann sich gerade mal mit dem Gehalt an Vitamin C im Grünkohl messen. Schon die rote Paprika hat rund dreimal so viel des essentiellen Vitamins, enthält dabei aber deutlich weniger Zucker und ist um einiges günstiger.

Die Schlussfolgerung ist eine ganz einfache: Um sich gesund zu ernähren, benötigen wir sicher keine exotischen Super Foods, die von weit hergebracht werden müssen. Lokales Obst und Gemüse liefert die gleichen Nährstoffe oder sogar mehr, schont dabei aber das Klima und vor allem den Geldbeutel. Nicht alles, was teuer ist, muss auch zwingend gut und gesund sein. Der Preis muss immer auch die Wirksamkeit und den Nutzen rechtfertigen. Bei Chiasamen, Goji-Beeren und anderem exotischen Gut ist das meist nicht gegeben.

 

 

Nicht an der falschen Ecke sparen

Der Preis vieler Fertigprodukte ist extrem verlockend, doch die wenigsten denken an die gesundheitlichen Folgen. Denn industriell gefertigtes Essen ist überzuckert, gesalzen und voller Zusatzstoffe. Nichts, was besonders gesundheitsfördernd wäre. Und gute Fertigprodukte, ohne diese Stoffe sind dann doch wieder nicht so günstig. Frisches Obst, Gemüse und Fleisch sind immer noch die beste Form der Ernährung, denn beim Kochen weiß man, was man dazugibt und wie man es zubereitet. An der falschen Ecke sollte man also keineswegs sparen.

Es gibt durchaus auch teurere Produkte, deren Kauf sich lohnen kann. Pflanzliche Öle sind da ein gutes Beispiel. Walnussöl, Leinöl und Hanföl sind ein guter Ersatz für Fisch, denn die Öle enthalten neben gesunden Fettsäuren oft auch Vitamine und Begleitstoffe. CBD Öl, welches ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnen wird, aber nicht mit dem Hanföl verwechselt werden sollte, überzeugt durch seine Verwendung in medizinischen Zwecken. Es kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Also auch bei der Naturheilkunde sollte man nicht unnötig sparen.

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